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Kleinere regionale Stromlieferanten, insbesondere Grundversorger ohne assoziierten Netzbetreiber, stehen vor besonderen Herausforderungen, um punktgenaue Einkaufs- und Absatzprognosen zu erstellen und die zugehörigen Wechsel- und MaBiS-Prozesse zu bewältigen. Die Stadtwerke Porta Westfalica GmbH sind im östlichen Nordrhein-Westfalen ein solcher Strom- und Gaslieferant, für den aufgrund der komplexen Prozesse die Bilanzkreisverantwortung Strom durch einen langjährigen Partner erbracht wird.

Bereits die Kooperationsvereinbarung Gas 3 verpflichtete alle Ausspeisenetzbetreiber Gas zur täglichen Allokation für SLP-Kunden und Verwendung von Standardlastprofilen.

Bei zu großen Abweichungen des Netzkontos (Netzübergaben-Summe der bilanzkreisscharfen Allokationen) entstehen hieraus Forderungen des Marktgebietsverantwortlichen gegenüber dem Ausspeisenetzbetreiber in nicht unerheblicher Höhe, die mit Inkrafttreten der Kooperationsvereinbarung IX zur unmittelbaren Abrechnung des Netzkontos führen.

Darüber hinaus werden diese Abweichungen in die Transparenzliste des Marktgebietsverantwortlichen eingetragen.

Die derzeit vorliegenden Standardlastprofile auf Basis sigmoider Funktionen und auch die Weiterentwicklungen mit linearem Anteil bieten immer wieder Anlass zur Diskussion über die Sachgerechtheit der verwendeten Profile. Andererseits kann eine solche Diskussion erst dann sinnvoll geführt werden, wenn andere beeinflussbare Fehlerquellen in den Daten eines Netzbetreibers so weit als möglich eliminiert sind.

Daher wurden die AOV IT.Services als IT Dienstleister und die utilution GmbH als EDM-Partner der AOV IT.Services von der TWO im Dezember 2016 mit der Analyse und der möglichen Optimierung ihrer Standardlastprofile Gas beauftragt.

Im Rahmen der Einführung SAP Core und IS-U bei den Städtischen Werken Angermünde wurde zu Beginn des Jahres 2014 auch das im Poeta.VA Template der AOV. IT Services integrierte Energiedatenmanagement auf der Basis des SAP EDM produktiv gestellt.  Die Bilanz der Städtischen Werke Angermünde nach einem halben Jahr Produktionsbetrieb fällt durchweg positiv aus.

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